Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bemüht sich um die Anerkennung der Anlagen aus der Zeit der industriellen Revolution seines Landes als UNESCO-Weltkulturerbe.
Wie der japanische Fernsehsender Asahi berichtete, sei der japanische Premier dabei, persönlich ein Schreiben an die Mitgliedsstaaten des UNESCO-Welerbekomitees zu schicken.
Jüngst empfahl der internationale Rat für Demkmalpflege (ICOMOS) der UNESCO, die industriellen Einrichtungen aus der japanischen Meiji-Zeit in die Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen. An sieben der 23 Anlagen mussten etwa 57.000 Koreaner während der Kolonialzeit Zwangsarbeit verrichten.