Ein japanischer Journalist hat die Regierung in Tokio zur Entschuldigung für die Sexsklaverei durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg aufgefordert.
Der frühere Journalist der japanischen Tageszeitung Asahi Takashi Uemura betonte in einem Vortrag an der New York University am Montag, die Frage der Sexsklaverei sei eine historische Wahrheit. Die japanische Regierung müsse sich unter allen Umständen dafür entschuldigen.
Uemura schrieb im August 1991 als erster japanischer Journalist mit den Aussagen des mittlerweile verstorbenen Opfers Kim Hak-sun einen Bericht, als der koreanische Rat zur Lösung der Trostfrauenfrage gerade mit den relevanten Untersuchungen begann.