Ein koreanisches Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs und Holocaust-Überlebende sind in den USA zusammengekommen.
Vor einem Denkmal für die Opfer der Sexsklaverei durch Japan im Zweiten Weltkrieg in New Jersey fand am Donnerstag (Ortszeit) eine Gedenkveranstaltung statt.
Die betroffene Koreanerin Lee Yong-soo und die Holocaust-Überlebende gedachten dabei den Opfern der Sexsklaverei wie auch des Völkermordes durch Nazi-Deutschland. Die Frauen trösteten sich gegenseitig und forderten Japan zu einer Entschuldigung auf.
Lee reiste in die USA, um unter anderem die Rede von Japans Premierminister Shinzo Abe vor dem US-Kongress vor Ort zu verfolgen.