US-Abgeordnete haben Japans Premierminister Shinzo Abe wegen der ausbleibenden Entschuldigung für die Sexsklaverei der Armee im Zweiten Weltkrieg kritisiert.
Ed Royce, der Vorsitzende des Außenausschusses des Repräsentantenhauses, und der Demokrat Eliot Engel sagten, dass Abes Rede vor dem Kongress ein Kern fehlte.
Es sei sehr enttäuschend gewesen, dass Premier Abe die Gelegenheit verpasst habe, sich mit den Angelegenheiten der Vergangenheit, die die diplomatischen Beziehungen in Ostasien verschlechtern, angemessen auseinanderzusetzen, sagte Royce.
Engel äußerte, dass Abe die von der japanischen Armee verübten Kriegsverbrechen noch direkter hätte ansprechen sollen.
Der japanischstämmige Parlamentarier Mike Honda betonte, es sei schockierend und schmählich, dass Abe sich für die Sexsklaverei der Armee nicht entschuldigt hatte.