US-Präsident Barack Obama und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe haben eine engere Zusammenarbeit auf den Gebieten Militär und Wirtschaft beschlossen.
Dies solle auf dem Wege des neuen Verteidigungsabkommens und der Transpazifischen Partnerschaft geschehen. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag hieß es im Anschluss an das Spitzengespräch, dass beide Länder engste Verbündete seien und gemeinsame Werte in Asien und der Welt verfolgten.
Man wolle bei der maritimen Sicherheit zusammenarbeiten, um Versuchen der Änderung des Status quo entgegenzuwirken, hieß es offenbar in Anspielung auf Gebietsansprüche Chinas im Südchinesischen Meer.
Zu den geänderten Verteidigungsrichtlinien hieß es, dass Japan voraussichtlich eine größere Rolle und mehr Verantwortung im Raum Asien und Pazifik sowie in der Welt bekommen werde.
Entgegen dem Wunsch Südkoreas und Chinas hatte Abe den Anlass nicht genutzt, um sich für Verbrechen seines Landes in der Vergangenheit zu entschuldigen.