Eine Gruppe von Studenten an der Havard Universität hat während eines Vortrags von Japans Premierminister Shinzo Abe am Montag eine Protestkundgebung veranstaltet.
Über 150 Studenten und Lee Yong-soo, ein koreanisches Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg, warfen Abe vor, die Kriegsverbrechen Japans zu leugnen. Abe hielt an der Havard Kennedy School in Boston einen Vortrag.
Demonstranten riefen, dass Abe der Vergangenheit ins Auge sehen müsse. Sie forderten vom Premier eine korrekte Geschichtsauffassung.
An der Kundgebung nahmen nicht nur koreanische, sondern auch chinesische, taiwanische und philippinische Studenten teil.