Nordkorea und Russland haben über die bilaterale Wirtschaftskooperation diskutiert.
Wie russische Medien berichteten, hätten Delegationen beim siebten Treffen des russisch-nordkoreanischen Wirtschaftsrats am Montag in Pjöngjang über die Kooperation in Bereichen wie Energie, Ressourcenentwicklung und Infrastruktur gesprochen.
Im Mittelpunkt stand die Weitergabe von Strom aus dem russischen Fernostgebiet an Nordkorea. Nordkorea habe im Gegenzug zur Stromversorgung für seine Städte an der Ostküste Russland angeboten, das Recht auf die Erschließung einer Kupfermine zu gewähren, teilte das russische Ministerium für die Entwicklung des Fernen Ostens mit. Beide Seiten vereinbarten, eine Arbeitsgruppe zur Überprüfung des Projekts zu bilden.
Das bereits angestrebte Projekt zur Stromversorgung für die Rason Sonderwirtschaftszone wurde ebenfalls thematisiert. Sollte Russland eine 63 Kilometer lange Stromübertragungsleitung von der Region Primorje bis Rason bauen, werden die russischen Investitionen schätzungsweise 1,5 Milliarden Rubel oder 28 Millionen Dollar und die nordkoreanischen Investitionen zwei Milliarden Rubel oder 38 Millionen Dollar betragen.
Ein weiteres Thema war die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für die Erschließung von Bodenschätzen im nordkoreanischen Danchon.