Die USA und Japan haben am Montag ihre neuen Richtlinien für die Verteidigungskooperation bekannt gegeben.
Die neuen Richtlinien wurden beim Treffen der Außen- und Verteidigungsminister in New York festgelegt.
Darin steht, die USA und Japan würden gemäß dem Völkerrecht und ihrer eigenen Verfassung sowie Gesetzen einschließlich uneingeschränkter Achtung der Souveränität von Drittländern Maßnahmen einschließlich der Gewaltanwendung treffen, um einen bewaffneten Angriff auf die USA oder ein Drittland zu beantworten.
Damit werden die Bedenken Südkoreas bezüglich der Ausübung des Rechts auf kollektive Selbstverteidigung Japans in der Umgebung der koreanischen Halbinsel berücksichtigt. Jedoch sind kritische Stimmen zu hören, nach denen die Position der südkoreanischen Regierung, dass Japan für die Ausübung des Rechts vorher die Zustimmung Seouls einholen müsse, nicht eindeutig widergespiegelt werde, sondern umfassend und abstrakt ausgedrückt worden sei.
Dazu sagte ein ranghoher Beamter des US-Verteidigungsministeriums, man glaube, dass die Verteidigungskooperation der USA und Japans nach den neuen Richtlinien zur Sicherheit und Stabilität sowohl der gesamten Region als auch der koreanischen Halbinsel beitragen werde.