Das Weiße Haus hat angedeutet, dass Geschichtsfragen Japans wie die Sexsklaverei des Militärs im Zweiten Weltkrieg möglicherweise bei Spitzengesprächen zwischen Obama und Abe thematisiert werden könnten.
Man wolle nicht im Voraus urteilen, inwieweit die Geschichtsfragen beim Treffen zwischen Präsident Barack Obama und Premierminister Shinzo Abe diskutiert würden, sagte Sprecher Josh Earnest vor der Presse am Montag.
Washington beachte in dieser Angelegenheit, welchen Vorrang diese für Verbündete der USA in der asiatisch-pazifischen Region habe, hieß es weiter.
Diplomatische Quellen sagten, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Verbesserung der Beziehungen zwischen Südkorea und Japan angesprochen würden.
Earnest fügte hinzu, die USA und Präsident Obama glaubten, dass die USA die nationale Sicherheit verstärken könnten, indem sie hinsichtlich der Wirtschaft und Sicherheit engere Beziehungen mit regionalen Verbündeten anstrebten.