Ein US-amerikanischer Abgeordneter hat Japans Premier Shinzo Abe aufgefordert, die Sexsklaverei des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg zuzugeben.
Abe sollte dies tun, sollte er eine Gesellschaft schaffen wollen, in der Frauen eine aktive Rolle spielen, sagte Mike Honda in einem Interview mit der japanischen Zeitung „Sankei Shimbun“.
Die Trostfrauenfrage stelle eine Menschenrechtsfrage dar. Sollte Abe ein Führer der demokratischen Welt werden wollen, müsse er Verantwortung übernehmen, betonte Honda.
Der japanischstämmige Abgeordnete hatte eine führende Rolle gespielt, als das Repräsentantenhauses 2007 eine Resolution zur Sexsklaverei des japanischen Militärs verabschiedet hatte.