Drei US-Abgeordnete haben den japanischen Premier Abe gedrängt, sich in seiner geplanten Rede im US-Kongress am 29. April der Vergangenheit Japans aufrichtig zu stellen und sich zu entschuldigen.
In ihren Reden im Repräsentantenhaus haben Mike Honda, Charles Rangel und Bill Pascrell bekräftigt, dass Abe vor dem US-Kongress Japans Kriegsverbrechen, einschließlich der Trostfrauen-Frage anerkennen und sich dafür entschuldigen solle.
Den gestrigen Reden hat die Südkoreanerin Lee Yong-su vor Ort im Repräsentantenhaus zugehört. Lee ist selbst Opfer der Zwangsprostitution für Japans Militär und hatte sich im Jahre 2007 bei einer Anhörung im US-Repräsentantenhaus als Zeugin zur Verfügung gestellt.
Die Reden der drei Abgeordneten wurden ohne Ankündigung überraschend gehalten.