Die südkoreanische Regierung hat ihr tiefstes Bedauern über einen Besuch von 106 japanischen Abgeordneten am Yasukuni-Schrein ausgedrückt.
Darin wird auch verurteilten Kriegsverbrechern der A-Klasse gedacht.
Seoul sei zutiefst darüber enttäuscht, dass Premier Abe dem Schrein eine Opfergabe dargebracht und anschließend eine Gruppe von Abgeordneten Yasukuni besucht habe. In einem Kommentar des Außenministeriums heißt es weiter, dies zeige, dass sich Japan der Geschichte weiterhin nicht richtig stellen wolle.
Zum Frühjahrsfest des Schreins haben gestern 106 japanische Abgeordnete geschlossen einen Besuch absolviert. Sie sind Mitglieder einer Abgeordnetengruppe für den gemeinsamen Yasukuni-Besuch. Zuvor hatte Premier Abe dem Kriegsschrein einen als heilig geltenden Masakaki-Baum gespendet.