Die Europäische Union will Südkorea aus ihrer vorläufigen schwarzen Liste wegen illegaler Fischerei streichen.
Die EU werde um 21 Uhr am Dienstag (koreanischer Zeit) die Entscheidung bekannt geben, teilte Südkoreas Minister für Ozeane und Fischerei, Yoo Ki-june, am Montag mit.
Sollte ein Land endgültig auf die schwarze Liste gesetzt werden, dürften seine Fischereiprodukte nicht mehr in die EU exportiert werden. Nun sei eine solche Gefahr für Südkorea abgewendet worden, hieß es weiter.
Die EU hatte Ende 2013 Südkorea als vorläufiges Land mit illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter Fischerei bestimmt. Grund waren illegale Fischfangaktivitäten koreanischer Schiffe vor Westafrika und ein mangelhaftes System für die Bestrafung.