Der für Nordkorea zuständige UN-Sanktionsausschuss will Diskussionen über Nordkoreas Raketenabschüsse am 20. April fortsetzen.
Das berichtete das US-amerikanische Radio Free Asia (RFA) unter Berufung auf einen Vertreter der spanischen Vertretung bei den Vereinten Nationen. Spanien ist zurzeit Vorsitzland des Sanktionsausschusses des UN-Sicherheitsrats.
Das Komitee werde ein Expertengremium damit beauftragen, sich mit dem Start von Kurzstreckenraketen in Nordkorea Anfang März auseinanderzusetzen. Sollte die Expertengruppe den Raketenstart als Verstoß gegen Resolutionen des Weltsicherheitsrats einstufen, wird dieser tagen, um zusätzliche Sanktionen gegen Nordkorea zu besprechen.
Die Diskussion erfolgt auf Forderung der südkoreanischen UN-Vertretung wegen des Raketenstarts Nordkoreas am 2. März.