Eine südkoreanische Passagiermaschine ist am Dienstag am Flughafen von Hiroshima in Japan über die Landebahn hinausgeschossen.
Dabei wurden 19 Passagiere leicht verletzt, berichteten japanische Behörden und Medien.
Der Airbus A320 der Asiana Airlines war am Abend um 20.05 Uhr erst nach dem Ende der Landebahn zum Stehen gekommen. Die Maschine mit 73 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern an Bord war um 18.30 im südkoreanischen Incheon gestartet.
Von den Verletzten konnten 18 gleich nach der Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Ein Japaner wurde mit Prellungen im Krankenhaus behalten.
Ein Fluggast wurde mit den Worten zitiert, dass die Maschine vor der Landung heftig gewackelt habe und er das Aufsetzen als Aufprall empfunden habe. Er habe Flammen aus dem Triebwerk und Rauch in die Kabine kommen sehen.
Laut der Rundfunkanstalt NHK, die sich auf Behördenangaben beruft, habe das Heck den Boden berührt und dadurch Funken verursacht.
Laut dem japanischen Transportministerium sei eine etwa 6,40 Meter hohe Einrichtung, die sich etwa 300 Meter vor der Landebahn befindet beschädigt worden und später neben dem linken Fahrwerk gefunden worden.
Zum Unglückszeitpunkt regnete es leicht, auch herrschte Nebel.
Die Ermittlungen zur Unglücksursache laufen noch.