Japan wird heute sein diplomatisches Blaubuch, in dem Dokdo als eigenes Territorium bezeichnet wird, veröffentlichen.
Außenminister Fumio Kishida wird den Entwurf in der Kabinettssitzung vorlegen. Danach wird der Inhalt des diesjährigen Blaubuchs festgelegt und veröffentlicht.
In der Vorlage steht, dass die Felseninseln sowohl anhand historischer Fakten als auch völkerrechtlich eindeutig Japans eigenes Territorium seien. Südkorea wird zwar als wichtigstes Nachbarland bezeichnet. Die Beschreibung aus dem letztjährigen Blaubuch „das Land, das grundlegende Werte wie freie Demokratie und Menschenrechte sowie gemeinsame Interessen wie regionalen Frieden und Stabilität teilt“ wurde jedoch gestrichen.
Das Tokioter Außenministerium will für eine verstärkte PR-Arbeit in Übersee erstmals seit neun Jahren eine englische Version erstellen.