Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat die Hinrichtung von Jang Song-thaek, angeheirateter Onkel des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un, im Jahr 2013 als Verstoß gegen das internationale Menschenrechtsgesetz verurteilt.
Wie der US-Sender "Radio Free Asia" berichtete, hat der Menschenrechtsrat in einem Bericht auch die öffentliche Hinrichtung von Ri Yong-ha und Jang Su-gil aus dem Umfeld Jang Song-thaeks als gesetzwidrig verurteilt.
Das Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte der Vereinten Nationen erlaubt eine Todestrafe ausschließlich für Verbrecher, die mit Mordabsicht töteten. Auch muss der Vollstreckung der Todesstrafe ein faires und ordentliches Gerichtsverfahren vorausgehen.
Nordkorea hatte das Pakt 1981 unterzeichnet.