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Internationales

Abe benutzt in Sexsklavinnen-Frage Ausdruck "Menschenhandel"

Write: 2015-03-28 13:51:52Update: 2015-03-28 16:12:54

In der Frage der Sexsklavinnen für japanische Soldaten im Zweiten Weltkrieg hat der japanische Premierminister Shinzo Abe den Ausdruck "Menschenhandel" benutzt.

Wenn er an die Personen denke, die Opfer von Menschenhandel wurden und unbeschreibliche Schmerzen erlitten hätten, tue ihm dies sehr weh, sagte der Regierungschef am Freitag in einem Interview mit der "Washington Post".

Wie die Zeitung schreibt, sei es das erste Mal, dass Abe im Zusammenhang mit den Sexsklavinnen den Ausdruck Menschenhandel benutzt habe.

In diplomatischen Kreisen in Washington wird Abes Bemerkung unterschiedlich bewertet. Die einen beurteilen seine Wortwahl positiv. Andere weisen daraufhin, dass er mit der Begriffswahl das Wesen der Frage verschleiern wolle.

Abe wird Ende April als erster Premier seines Landes bei einer gemeinsamen US-Kongresssitzung eine Rede halten. China und Südkorea fordern von Japan eine intensivere Auseinandersetzung mit seiner Kriegsvergangenheit.

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