Eine Gruppe von US-Historikern will ihre kritische Erklärung zur Geschichtsklitterung durch die japanische Regierung nicht zurücknehmen.
Man wolle dem Druck von japanischen Rechtsextremisten nicht nachgeben, sagte Professorin Alexis Dudden von der University of Connecticut. Man wolle die Erklärung weder zurücknehmen noch ändern.
Dudden und 18 weitere US-Historiker hatten im Februar in einer Erklärung die Forderung Tokios gegenüber einem US-Verlag verurteilt, Angaben zur Sexkslaverei für japanische Soldaten im Zweiten Weltkrieg in einem Schulbuch zu korrigieren.
Die Sexsklaverei des japanischen Militärs sei Geschichte, die sich so ereignete, und eine groteske Verletzung der Menschenrechte von im staatlichen System Gefangenen. Die Historiker-Gruppe wolle die akademische Freiheit von Forschern, Autoren und Lehrern in der Angelegenheit weiter unterstützen, ergänzte Dudden.
Sie fügte hinzu, dass sich Professor Andrew Gordon von der Havard Universität der Erklärung angeschlossen habe. Gordon gilt als renommierter Experte für die Geschichte Japans.