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Internationales

Radioaktives Cäsium in Fischereiprodukten in Japan gefunden

Write: 2015-03-25 09:09:07Update: 2015-03-25 10:01:57

Radioaktives Cäsium in Fischereiprodukten in Japan gefunden

In Japan sind mit radioaktivem Cäsium belastete Agrar- und Fischereiprodukte entdeckt worden.

KBS führte Testkäufe von 20 Agrar- und Fischereiprodukten an fünf Orten in Tokio sowie den Präfekturen Ibaraki und Sapporo durch. Diese wurden in Yokohama auf radioaktive Stoffe untersucht.

Demnach wurden in einem Kilo Muscheln aus Fukushima 27,76 Becquerel Cäsium festgestellt. Getrocknete Persimonen aus der Region wiesen eine Konzentration von 12,75 Becquerel auf, Heilbutt von 3,88 Becquerel.

Die Ergebnisse liegen unter den laut den Richtlinien in Südkorea und Japan als gefährlich eingestuften Werten von 100 Becquerel. Jedoch wären die Kriterien der Lebensmittelbehörde für Importe erst erfüllt, wenn keine anderen radioaktiven Substanzen nachgewiesen werden können.

Eine japanische Bürgergruppe hatte zuletzt gewarnt, dass im Mai 2014 in Fukushima gefangene Meerbrasse und im Oktober 2013 gefangener Rotbarsch Werte von rund 500 Becquerel aufgewiesen hätten.

Auf südkoreanischen Märkten durchgeführte Testkäufe von KBS brachten unterdessen keine auffälligen Werte zutage. Darunter waren auch aus Japan und Russland importierter Pollack sowie Makrelen aus Korea.

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