US-Experten haben die Kritik an ihrer Prognose zurückgewiesen, dass Nordkorea bis 2020 bis zu 100 Atomwaffen besitzen könne.
Angesichts der Kritik, dass dies technisch nicht machbar sei, betonten Joel Wit, Gastforscher an der Johns Hopkins Universität, und ein weiterer Experte, es gebe genügend Gründe für ihre Annahme.
Nordkorea habe in den letzen 40 Jahren an Atombomben gearbeitet, schrieben sie am Donnerstag auf der auf Nordkorea spezialisierten Webseite 38 North. Das Land verfüge über eine bessere Fähigkeit als der Iran, Zentrifugen zu betreiben, hieß es.
Wit hatte Ende Februar die Meinung geäußert, dass Nordkorea sein Nuklearwaffenarsenal bis 2020 auf 100 Stück aufstocken könnte.
Olli Heinonen, der frühere stellvertretende Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), widersprach der Prognose und meinte, dies sei aus technischer Sicht unmöglich.