Die britische Regierung hat jüngst ein Fortbildungsprogramm für nordkoreanische Journalisten ausgesetzt.
Das berichtete der US-Auslandssender Voice of America (VOA).
Das Außenministerium in London betrachte es als unangemessen, zu diesem Zeitpunkt die Kooperation mit Nordkorea für die Fortbildung von Journalisten fortzusetzen. Demnach sei das Vorhaben abgesagt worden, zu Jahresanfang nordkoreanische Fernseh- und Radiomitarbeiter nach London einzuladen. Sie sollten lernen, wie Webseiten bei britischen Medien funktionieren, hieß es.
Das britische Außenministerium hatte im Oktober zwei Medienexperten nach Pjöngjang entsandt, um dortige Journalisten über das Internet aufzuklären. Dies stieß auf Kritik in politischen Kreisen in Großbritannien.