Laut einer Prognose werden Uranbomben im Jahr 2020 60 Prozent der Atomwaffen in Nordkoreas Besitz ausmachen.
Schätzungsweise acht der 15 bis 16 Nuklearwaffen in nordkoreanischem Besitz bestünden aus hoch angereichertem Uran, sagte David Albright, der Chef des US-Instituts für Wissenschaft und Internationale Strategie (ISIS). Angenommen, dass Nordkoreas Atomwaffenarsenal bis 2020 100 Atomwaffen erreicht, könnten 60 davon Uranbomben sein.
Der Experte sagte weiter, dass Nordkorea an einem geheimen Ort außerhalb des Atomkomplexes in Yongbyon Uran anzureichern scheine. Er beobachte drei mögliche Standorte.
Es gibt Befürchtungen, dass Uranbomben die nordkoreanische Nuklearproblematik noch komplizierter machen könnten, da diese leichter als Plutoniumbomben gebaut und versteckt werden können.