Internationales
Tokio will sich offenbar wegen Sexsklaverei-Angaben in deutschem Lehrbuch beschweren
Write: 2015-03-13 10:05:46 / Update: 2015-03-13 14:18:41
Die japanische Regierung will möglicherweise gegen ein deutsches Lehrbuch wegen Angaben zur Sexsklaverei des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg Einwände erheben.
Laut der Zeitung „Sankei Shimbun“ teilte das Tokioter Außenministerium mit, in einem vom Ernst Klett Verlag veröffentlichten Geschichtsbuch für weiterführende Schulen stehe, dass 200.000 Frauen und Mädchen in von Japan besetzten Regionen zur Prostitution in Bordellen der Armee gezwungen worden seien.
Das Ministerium gab am Donnerstag vor einem Gremium der Regierungspartei die Position bekannt, dass Japan sich dazu äußern müsste. Denn das Land vertrete die Position, dass hierzu keine konkrete Zahl vorliege.
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