Die BBC untersucht Wege, wie ein in Nordkorea zu empfangender Nachrichtenkanal aufgebaut werden kann.
Das berichtete die Zeitung "The Telegraph" am Mittwoch. Demnach sei ein koreanischsprachiges Programm geplant, das den Nordkoreanern eine Alternative zur staatlichen Propaganda bieten soll.
Ein grundlegendes Prinzip von BBC World Service sei, die Hörerschaft in Ländern zu bedienen, in denen die Medienfreiheit nicht garantiert sei, wurde ein Sprecher des Senders zitiert.
Es gebe bedeutende Hürden für die Nordkoreaner, darunter ein fehlender Zugang zum Internet und strikte Kontrollen dessen, was die Menschen sehen und hören.
Laut dem Zeitungsbericht befänden sich die Planungen noch in der Anfangsphase. Es könne mehrere Jahre dauern, bis das Programm angeboten werde.
Noch im letzten Jahr hatte die BBC ein Programm für Nordkorea ausgeschlossen. Zuletzt hatten aber auch in Großbritannien Politiker häufiger Bedenken über Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea geäußert.