Die USA haben im Vorfeld des USA-Besuchs von Japans Premierminister Shinzo Abe die Verbesserung der Beziehungen zwischen Südkorea und Japan gefordert.
Sung Kim, der US-Sonderbeauftragte für die Nordkorea-Politik, sagte, dass er die Beziehungen zwischen Seoul und Tokio nicht als festgefahren betrachte sondern als durchaus kooperativ und positiv.
Die strategischen Interessen Südkoreas und Japans hingen auch unmittelbar mit den Interessen sowohl der USA als auch der nordostasiatischen Region zusammen. Daher würden sich beide Länder schließlich versöhnen, äußerte Kim bei einem Seminar am Dienstag (Ortzseit) in Washington.
Abe wird im April die USA besuchen. Die japanische Regierung will durchsetzen, dass Abe als erster japanischer Premier vor den Abgeordneten beider Kammern des US-Kongresses eine Rede hält.
In- und außerhalb des Kongresses werden jedoch Gegenstimmen laut. Die Koreanergemeinde in Washington und New York startete eine Petitionskampagne gegen Tokios Plan.