Der nordkoreanische Buddhistenverein hat Japan aufgefordert, einen zur Kolonialzeit nach Japan gebrachten buddhistischen Steinturm zurückzugeben.
Das teilte der buddhistische Mönch Hyemun, der Leiter einer südkoreanischen Bürgerinitiative für die Rückholung von Kulturgütern, am Mittwoch mit.
Im Auftrag des nordkoreanischen Vereins habe er bei einem Gericht in Tokio einen Schlichtungsantrag gegen die Okura Kulturstiftung eingereicht, damit diese die Pagode vom Gelände des Tempels Yuli in Pjöngjang zurückgibt.
Den Steinturm aus der Goryeo-Zeit hatte Kihachiro Okura, der Gründer des Okura Hotels, zur Kolonialzeit nach Japan gebracht. Die Pagode steht derzeit im Garten des Hotels Okura in Tokio.