Nordkorea will offenbar seine Versprechen gegenüber der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf die Menschenrechtsfrage nicht einhalten.
In einem Telefonat mit dem US-amerikanischen Auslandsdienst Voice of America sagte ein Mitarbeiter der nordkoreanischen Vertretung bei den Vereinten Nationen, alle Versprechen Nordkoreas gegenüber der internationalen Gemeinschaft im Hinblick auf die Menschenrechte, darunter die Erlaubnis für einen Besuch des Sonderberichterstatters in Nordkorea sowie Gespräche über die Menschenrechte mit der EU, seien nun nichtig.
Der nordkoreanische Beamte soll seine Aussage damit begründet haben, dass Nordkorea damit auf Versuche der USA reagiere, das nordkoreanische Regime unter dem Vorwand der Menschenrechtsfrage zu stürzen.
Weiteren Angaben des US-Senders zufolge wolle Nordkorea ebenfalls dagegen vorgehen, dass das UNO-Menschenrechtskomitee im nächsten Monat eine neue Resolution zu den Menschenrechten in Nordkorea anstrebe. Die nordkoreanische Vertretung in Genf unternehme hierfür Vorbereitungen, hieß es weiter.