Hayao Miyazaki, ein weltbekannter japanischer Regisseur von Zeichentrickfilmen, hat gefordert, Probleme im Zusammenhang mit dem japanischen Imperialismus zu lösen.
Wie die japanische Zeitung „Nikkan Sports“ am Montag schrieb, habe Miyazaki gesagt, dass Japan den Imperialismus nachgeahmt habe, um sich selbst vor einer Aggression zu schützen.
Japan habe schließlich im Zuge eines Kriegs dazu beigetragen, dass drei Millionen Menschen ums Leben gekommen seien. Der Groll der Nachbarländer gegen Japan sei noch nicht verschwunden, hieß es.
Miyazaki bezeichnete diese Geschichte als größtes Problem, mit dem Japan jetzt konfrontiert sei. Dieses Gefühl bleibe auch nach einer gesetzlichen Lösung bestehen.
Die Unordnung in der Welt werde zunehmen. Er sei besorgt, dass die Herangehensweise von Premierminister Shinzo Abe zu einfach sei. Japan müsse seine Friedensverfassung schützen und sollte nicht die geringste Bewegung in die entgegengesetzte Richtung machen, betonte der Regisseur.