Die Küstenwache der Insel Jeju hat am Dienstag vier chinesische Schiffe wegen mutmaßlichen illegalen Fischfangs aufgebracht.
Zwei Schiffe wurden gegen 10.00 Uhr und weitere zwei eine Stunde davor vor der Insel Mara im Südwesten der Insel Jeju abgeschleppt.
Es besteht der Verdacht, dass die Besatzungen in der südkoreanischen Exklusiven Wirtschaftszone ohne Erlaubnis jeweils 500 und 400 Kilogramm Fisch gefangen haben.
Unterdessen hat die südkoreanische Staatsanwaltschaft am Dienstag ein strikteres Vorgehen gegen illegale Fischerei durch Chinesen angekündigt. Insbesondere im Falle der Verletzung der Exklusiven Wirtschaftszone werde ein Bußgeld in Höhe von 200 Millionen Won (etwa 1,82 Millionen Dollar) verlangt. Während der Dauer der Untersuchung könnten die Beschuldigten auch in Haft genommen werden.