Eine Gruppe von US-Historikern hat Versuche von Japans Premierminister Shinzo Abe abgelehnt, die Geschichte zu verzerren.
19 Mitglieder der Fachgesellschaft American Historical Association (AHA) gaben eine gemeinsame Erklärung bekannt.
Darin hieß es, dass an den Trostfrauen für japanische Soldaten im Zweiten Weltkrieg der wesentliche Charakter des Systems der Sexsklaverei deutlich würde. Sie sprächen sich dagegen aus, dass die japanische Regierung auf Verlage oder Historiker Druck ausübe, um Forschungsergebnisse zu ändern.
Um die patriotische Erziehung zu fördern, bedrohe die Abe-Regierung Wissenschaftler, die die Frage der Sexsklavinnen des japanischen Militärs dokumentieren und über die Opfer schreiben, kritisierten sie.
Abe hatte am 29. Januar vor dem Unterhaus darauf hingewiesen, dass in einem vom US-Verlag McGraw-Hill veröffentlichten Schulbuch stehe, dass das japanische Militär bis zu 200.000 Frauen als Sexsklavinnen zwangsrekrutiert habe. Die Weltgemeinschaft habe eine Sache nicht korrigiert, die korrigiert werden sollte, sagte er.