China hat sich gegen Diskussionen über die nordkoreanische Menschenrechtsfrage im UN-Sicherheitsrat ausgesprochen.
Das berichtete der US-Auslandssender Voice of America.
Der chinesische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Liu Jieyi, machte die entsprechende Äußerung auf einer Pressekonferenz am Dienstag, die er als Gremiumsvorsitzender im Februar gab.
Die Menschenrechtsfrage zähle nicht zu den Themen, die der Sicherheitsrat behandeln sollte. Bei der UNO gebe es andere Organe, die dafür zuständig seien, betonte Liu.
China hatte am 22. Dezember neben Russland dagegen gestimmt, dass der Weltsicherheitsrat die Menschenrechtslage in Nordkorea auf seine Tagesordnung setzt. Die Angelegenheit wurde mit elf Für- und zwei Gegenstimmen bei zwei Enthaltungen verabschiedet.