Laut dem US-Außenministerium entstehen in der Informationskontrolle Nordkoreas Risse.
Das Ressort veröffentlichte am Montag die entsprechende Äußerung seines Sonderbotschafters für Menschenrechte in Nordkorea, Robert King, vor dem Unterausschuss für Menschenrechte des Europäischen Parlaments am letzten Mittwoch.
King sagte damals, dass es in Nordkorea, der weltweit abgeschottetsten Gesellschaft, derzeit über zwei Millionen Mobiltelefone gebe. Alle seien lediglich für Inlandsgespräche gedacht und würden streng überwacht. Der Zugang zum Internet werde nur der Elite vorbehalten.
Zugleich wies er jedoch darauf hin, das 85 Prozent der Nordkoreaner ausländische DVDs angesehen hätten. Die Nordkoreaner würden mit südkoreanischer Popmusik immer vertrauter, hieß es.