Laut einem Bericht des US-Kongresses wird die erneute Einstufung Nordkoreas als Terror-Förderstaat nicht nur die Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea sondern auch das innerkoreanische Verhältnis belasten.
Das schrieb der Forschungsdienst des US-Kongresses (CRS) in einem am 21. Januar veröffentlichten Bericht.
Die Aufnahme Nordkoreas in die Liste der Terrorismus unterstützenden Staaten werde Nordkorea wahrscheinlich keine wesentlichen wirtschaftlichen Probleme bereiten. Stattdessen könnte der Schritt eine erhebliche Auswirkung auf die internationale Diplomatie gegenüber Nordkorea haben, hieß es.
Die Maßnahme könnte Nordkorea als Zeichen interpretieren, dass die Obama-Regierung kein Interesse an einem Dialog habe. Demnach könnte das kommunistische Land zusätzliche Provokationen wie Nukleartests verüben, schrieb der CRS weiter.
Die USA hatten 2008 Nordkorea aus der Liste der Terrorunterstützer gestrichen. Die Forderung von Hardlinern, das Land wieder auf die Liste zu setzen, wird anlässlich des Cyberangriffs auf Sony Pictures immer lauter.