Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Internationales

Früherer Kommissionschef verteidigt Untersuchungsbericht zu Nordkorea

Write: 2015-01-22 09:13:21Update: 2015-01-22 09:29:46

Der frühere Chef der Untersuchungskommission zu den Menschenrechten in Nordkorea, Michael Kirby, hat seinen Bericht verteidigt.

Nordkorea hatte zuvor behauptet, dass der Bericht und die daraus resultierenden UNO-Sanktionen ungültig seien, weil ein Zeuge eingeräumt hatte, Details falsch wiedergegeben zu haben.

Der nordkoreanische Flüchtling Shin Dong-hyuk hatte am Wochenende zugegeben, dass Beschreibungen in seiner Autobiographie zu seinem Leben im Arbeitslager nicht vollständig korrekt seien.

Der Kommissionschef und frühere australische Richter Kirby sagte, dass insgesamt 300 Zeugen angehört worden seien. Dass Shin seine Aussagen zum Teil widerrufe, sei für das Gesamtergebnis nicht bedeutsam.

Die Untersuchungskommission hatte in ihrem letztes Jahr vorgelegten Bericht erklärt, dass die Menschenrechtsverstöße in Nordkorea weltweit beispiellos seien. Auch wurde eine Einschaltung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) empfohlen, um Verantwortliche für die Verstöße zur Verantwortung zu ziehen.

Die Ergebnisse dienten darüber hinaus als Grundlage für eine neue UN-Resolution gegen Nordkorea. Diese hatte die Generalversammlung im Dezember verabschiedet.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >