Der Unterausschuss für Menschenrechte des Europäischen Parlaments hat über die globale Kooperation zur Verbesserung der nordkoreanischen Menschenrechtsfrage diskutiert.
Bei der Sitzung am Mittwoch (Ortszeit) in Brüssel sagte der US-Sonderbotschafter für Menschenrechte in Nordkorea, Robert King, dass es letztes Jahr bei den internationalen Diskussionen über die nordkoreanische Menschenrechtsfrage große Fortschritte gegeben habe.
Auch in Nordkorea, der weltweit abgeschottetsten Gesellschaft, seien Risse entstanden, sagte er. Er wies auf Untersuchungsdaten hin, dass 35 Prozent der nordkoreanischen Flüchtlinge in Nordkorea ausländische Radioprogramme gehört hätten.
Anwesende Mitglieder des Parlaments forderten die Europäische Union auf, den Druck auf Nordkorea zu erhöhen. Die Union sollte in der Menschenrechtsfrage Nordkoreas kontinuierlich ihre Stimme erheben, hieß es.