Nordkorea hat die mögliche Aufführung des US-Films „The Interview“ bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin kritisiert und die Streichung des Films aus dem Programm gefordert.
Der Eintrag sei eine eindeutige Agitation, betonte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums. Das Vorhaben stehe weder im Zusammenhang mit der Meinungsfreiheit noch entspreche es dem Zweck und Charakter des Filmfestivals.
Die Aufführung von „The Interview“ in Deutschland sei eine gefährliche Idee, die die schändliche Geschichte wiederholen lassen könne, hieß es weiter. Dabei wurde auf den Holocaust hingewiesen.
Lokale Medien und das Koreanische Kulturzentrum in Deutschland teilten mit, dass Sony Pictures Entertainment den Film über ein Attentat auf Kim Jong-un nicht bei den Filmfestspielen angemeldet habe. Jedoch wurde bekannt, dass gleich nach der Eröffnung des Festivals die Komödie in einigen deutschen Kinos anlaufen wird.