US-Präsident Barack Obama hat in seiner Neujahrsrede zur Lage der Nation das zweite Jahr in Folge kein Wort über Nordkorea verloren.
Im Rahmen der Ausführungen zur Außenpolitik hat Obama die historische Aussöhnung mit Kuba und Nuklearverhandlungen mit dem Iran angesprochen.
Diplomatische Beobachter in Washington sprechen von einer möglichen diplomatischen Doppelgleisigkeit. Einige interpretieren, dass dies eine beabsichtigte Ignorierung sei, um eine stärkere Druckausübung auf Nordkorea zu signalisieren. Andere spekulieren, dass es sich dabei um ein strategisches Schweigen handele, um die Tür zum Dialog offen zu halten.