Internationales
Bei Protesten gegen Charlie Hebdo im Niger auch koreanische Einrichtungen angegriffen
Write: 2015-01-20 09:39:21 / Update: 2015-01-20 16:35:01
Bei den Protesten gegen das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ im Niger sind auch südkoreanische Kirchen und eine Schule angegriffen worden.
Im Zuge der Ausschreitungen wurden am Wochenende drei koreanische Kirchen in Brand gesetzt und eine koreanische Schule von Demonstranten angegriffen.
Daraufhin brachten sich rund 30 Koreaner in Sicherheit. Nach deren Worten sind Christen das Angriffsziel der Demonstranten.
Demnach setzte die für Niger zuständige südkoreanische Botschaft in der Elfenbeinküste ein Netzwerk für Notfallkontakte in Betrieb und hält sich in Alarmbereitschaft.
Im Niger kam es bei Protesten gegen die jüngste Ausgabe von „Charlie Hebdo“ zu vielen Todesopfern und Verletzungen. Auf ihrem Titel wird der islamische Prophet Mohammed mit einem Schild „Je suis Charlie“ (Ich bin Charlie) gezeigt.
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