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Internationales

Japans Premier Abe: Sexsklaverei im Krieg herzzerreißende Angelegenheit

Write: 2015-01-16 09:41:05Update: 2015-01-16 11:16:25

Japans Premier Abe: Sexsklaverei im Krieg herzzerreißende Angelegenheit

Nach Worten von Japans Ministerpräsident Shinzo Abe ist Sexsklaverei im Krieg eine herzzerreißende Angelegenheit.

Er wolle die Kono-Erklärung von 1993 aufrechterhalten und nicht ablehnen, sagte er am Donnerstag bei einem Treffen mit Mitgliedern der Koreanisch-Japanischen Parlamentarierunion.

Mit der Kono-Erklärung hatte Japan sich erstmals für die Verschleppung von Frauen im Zweiten Weltkrieg entschuldigt. Japans Truppen hatten Frauen aus besetzten Ländern in Soldatenbordellen zu Sexdiensten gezwungen.

Jedoch sei es auch bedauerlich, dass hieraus eine politische und diplomatische Angelegenheit werde. Auch machte der Regierungschef keine Angaben, wie Japan mit dem Problem umgehen will.

Südkoreas Delegationsleiter Suh Chung-won habe gegenüber dem Premier auf das hohe Alter der Opfer hingewiesen. Diese seien im Schnitt 88,5 Jahre alt und nur noch 55 von ihnen würden leben. Dass ihre Ehre wiederhergestellt werde, sei wichtig für die bilateralen Beziehungen.

Auch überbrachte Suh eine mündliche Botschaft von Präsidentin Park Geun-hye. Diese hoffe demnach auf einen Neuanfang in den Beziehungen anlässlich des 50. Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen in diesem Jahr.

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