Nordkorea hat am Freitag gegen 16 Uhr auf Ballons mit anti-nordkoreanischen Flugblättern geschossen, die südkoreanische private Organisationen in Yeoncheon über die Grenze geschickt hatten.
Mehrere Schüsse wurden vermutlich mit 14,5mm-Luftabwehrwaffen abgefeuert. Wie verlautete, sei ein Teil davon auf südkoreanischem Gebiet nahe der innerkoreanischen Grenze niedergegangen.
Der Vereinigte Generalstab der Streitkräfte stellte jedoch fest, dass auf südkoreanischer Seite kein Schaden entstand. Das südkoreanische Militär reagierte auf das Feuer mit über 40 Schüssen. Im Anschluss kam es zu einem weiteren Schusswechsel zwischen Wachposten. Da beide Seiten nicht gezielt geschossen hätten, sei jedoch kein Schaden entstanden.
Der Vereinigte Generalstab der Streitkräfte hat für die Zeit von 18 bis 21 Uhr höchste Alarmbereitschaft ausgerufen.
Südkoreanische Bürgergruppen schickten am Freitag ab 14 Uhr Flugblätter mit anti-nordkoreanischem Inhalt über die Grenze. Nordkorea hatte zuvor vor direkten Schlägen gewarnt.