Die südkoreanische Regierung hat eine Delegation in die USA geschickt, um mögliche Investitionsprojekte zu erörtern.
Laut dem Handels- und Industrieministerium brach ein Verhandlungsteam auf Arbeitsebene unter Leitung des stellvertretenden Handelsministers Park Jung-sung am Mittwoch in die USA auf.
Laut Berichten werde die Gruppe mit Beamten des US-Handelsministeriums zusammentreffen. Beide Seiten würden intensiv über mögliche Projekte, deren geschäftliche Machbarkeit und Umsetzungsverfahren sprechen.
Südkorea will mit den USA möglichst früh einen Konsens erzielen. Dadurch sollen Investitionsprojekte umgehend konkretisiert werden können, sobald die Nationalversammlung voraussichtlich Anfang März ein Sondergesetz zu Investitionen in den USA verabschiedet hat.
Hintergrund für das höhere Tempo bei Gesprächen mit den USA ist, dass Japan neulich die ersten Investitionsprojekte festgelegt hat. US-Präsident Donald Trump gab am Dienstag (Ortszeit) die ersten drei Projekte bekannt, die Japan mitfinanzieren wird. Daher gilt es als wahrscheinlich, dass Washington auch von Seoul umgehend die Vorstellung von Investitionsplänen fordern wird.