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Innerkoreanisches

Seoul bedauert Drohneneinsätze gegen Nordkorea unter Vorgängerregierung

Write: 2026-02-18 15:38:56Update: 2026-02-18 15:41:56

Seoul bedauert Drohneneinsätze gegen Nordkorea unter Vorgängerregierung

Photo : YONHAP News

Die südkoreanische Regierung hat erstmals offiziell Bedauern gegenüber Nordkorea wegen der Drohneneinsätze während der Amtszeit der vorherigen Regierung unter Präsident Yoon Suk Yeol geäußert.

Der Vereinigungsminister erklärte am Mittwoch, im Rahmen einer Sitzung der sicherheitsrelevanten Minister zu Beginn der Mondneujahr-Feiertage sei beschlossen worden, die Position der Regierung öffentlich zu machen.

Zugleich kündigte die Regierung Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Vorfälle an. So solle etwa das Luftsicherheitsgesetz verschärft werden, indem unerlaubte Drohnenflüge künftig mit bis zu einem Jahr Haft oder einer Geldstrafe von bis zu zehn Millionen Won (ca. 6.900 US-Dollar) geahndet werden können.

Auch das Gesetz zur Entwicklung der innerkoreanischen Beziehungen möchte die Regierung ändern. Handlungen wie das Senden von Drohnen oder Flugblättern nach Nordkorea, die militärische Spannungen verschärfen, sollen demnach verboten werden.

Darüber hinaus stellte die Regierung eine Wiederherstellung zentraler Bestandteile des innerkoreanischen Militärabkommens vom 19. September 2018 in Aussicht, das unter der Regierung Moon Jae-in geschlossen worden war. 

Nordkorea erklärte das Abkommen im November 2023 für nichtig. Südkorea setzte es unter der Vorgängerregierung im Juni 2024 nach wiederholten Provokationen aus dem Norden in Form von Müllballons aus.

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