Südkorea hat Pläne für die Erschließung arktischer Schifffahrtsrouten vorgestellt.
Die vom Ministerium für Ozeane und Fischerei präsentierten Pläne sehen auch eine Fahrt eines Containerschiffs, das 3.000 Container (TEU) fassen kann, von Busan nach Rotterdam im September vor.
Das Ministerium will noch im ersten Halbjahr Gespräche mit russischen Behörden führen.
Dies vor dem Hintergrund der seit Kriegsbeginn gegen die Ukraine verschärften internationalen Sanktionen gegen Russland.
Wichtige Abschnitte der Nordostpassage befinden sich in Russlands Territorialgewässern oder dessen ausschließlicher Wirtschaftszone. Die Sanktionen gegen Moskau gelten daher als Herausforderung, die sich nicht umgehen lässt.
Ein Beamter des Ozeanministeriums sagte, bei dem Vorgehen werde darauf geachtet, dass das Risiko der Russland-Sanktionen so gering wie möglich gehalten werde.
Südkorea überprüft gleichzeitig auch Fahrten durch die Nordwestpassage, den arktischen Seeweg entlang der Küsten Kanadas und Alaskas.