Nordkorea hat ein Projekt zum Bau von 50.000 Wohneinheiten in Pjöngjang abgeschlossen.
Das Bauprojekt wurde in den letzten fünf Jahren nach dem achten Parteitag der Arbeiterpartei als wichtigste Aufgabe durchgeführt.
Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete am Dienstag, dass 10.000 Wohnungen im Pjöngjanger Stadtteil Hwasong am Vortag in Anwesenheit von Machthaber Kim Jong-un eingeweiht worden seien.
Nachdem das Band durchschnitten war, besichtigte Kim die Gegend. Er kündigte an, dass auf dem neunten Parteitag ein noch größerer Meilenstein und ein noch größeres Planungsziel vorgestellt würden. Die während der Phase des achten Parteitags erzielten Erfolge und Erfahrungen würden dabei als Grundlage dienen.
Voraussichtlich wird auf dem für Ende Februar vorgesehenen neunten Parteikongress ein landesweites Bauprojekt als Ziel präsentiert.
Der Bau von 50.000 Wohneinheiten in Pjöngjang wurde auf dem achten Parteitag der Arbeiterpartei Anfang 2021 beschlossen. In einem Zeitraum von fünf Jahren sollten jährlich 10.000 Wohnungen entstehen. Damit sollte der Wohnungsmangel in der Hauptstadt behoben werden.