Südkorea sieht Raum für eine positive Entwicklung der Beziehungen mit Japan.
Das erklärte die südkoreanische Regierung nach dem deutlichen Wahlsieg für Japans Regierungspartei.
Aus dem Außenministerium in Seoul hieß es am Montag, die Beziehungen mit Japan könnten sich unabhängig von Veränderungen der dortigen politischen Lage zukunftsorientiert entwickeln. Dies wurde mit einem breiten Konsens zwischen beiden Ländern über einen zukunftsorientierten und stabilen Kurs für die Entwicklung der bilateralen Beziehungen begründet.
Bei der vorgezogenen Unterhauswahl am Sonntag in Japan gewann die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) 316 Sitze und damit mehr als zwei Drittel der 465 Mandate im Unterhaus.
Im Wahlkampf warb Regierungschefin Takaichi mit einem „starken Japan“ und Rechtskurs. Auch eine Verfassungsänderung brachte sie zur Sprache.