Ein Gespräch der Außenminister Südkoreas und der USA hat in der Zollfrage keine bedeutenden Fortschritte gebracht.
Außenminister Cho Hyun kam am Dienstag (Ortszeit) in Washington mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio zusammen. Beide sprachen über die angekündigte Zollerhöhung und weitere Angelegenheiten.
Cho erläuterte Südkoreas Bemühungen um Investitionen in den USA. Er schlug eine weitere Zusammenarbeit vor, um eine reibungslose Kommunikation und Konsultationen der Handelsbehörden sicherzustellen.
Wie verlautete, informierte er sein Gegenüber auch ausführlich über den Stand der Einführung eines Sondergesetzes zu Investitionen in den USA.
Rubio sagte, er werde die zuständigen Behörden auf die Frage aufmerksam machen, damit substanzielle Diskussionen über Schlüsselbereiche zustande kommen.
In der Pressemitteilung des US-Außenministeriums zu dem Treffen wird die Zollfrage jedoch nicht erwähnt.
Beide Minister vereinbarten eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen zivile Kernenergie, atomgetriebene U-Boote und Schiffbau sowie verstärkte Investitionen Südkoreas in den USA.
Außerdem wurde eine weiterhin enge Kommunikation und Zusammenarbeit in der Nordkorea-Frage vereinbart.
Unterdessen teilte Handelsminister Yeo Han-koo während seines Besuchs in den USA mit, es gebe Anzeichen dafür, dass die US-Regierung höhere Zölle auf koreanische Produkte im Amtsblatt bekannt mache.
Yeo traf sich unter anderem mit dem stellvertretenden US-Handelsbeauftragten und informierte über Fortschritte bei Investitionen in den USA. Er forderte die Rücknahme der Zollerhöhung, konnte jedoch keine feste Zusage erhalten.