China hat eine umstrittene maritime Struktur im Westmeer verlegt.
Es sei bestätigt worden, dass die Verlegung der Anlage in ein Gebiet außerhalb der gemeinsam verwalteten Provisional Measures Zone (PMZ) abgeschlossen worden sei, sagte ein Beamter des südkoreanischen Außenministeriums am Dienstag.
In dem Gebiet überschneiden sich die ausschließlichen Wirtschaftszonen Südkoreas und Chinas. China hatte dort ohne Absprache mit Südkorea nach eigenen Angaben zwei Aquakulturanlagen und eine Kontrollstation errichtet. Dies sorgte für einen Streit zwischen beiden Ländern.
Das Problem kam beim bilateralen Gipfeltreffen im Vormonat zur Sprache. Anschließend begann China am 27. Januar damit, die Offshore-Kontrollstation zu verlegen.
Das Außenministerium in Seoul will die Gespräche mit China fortsetzen, damit auch die beiden verbliebenen maritimen Konstruktionen aus der Zone verschwinden.