Trotz des Absturzes des Leitindex Kospi am Montag bleiben Südkoreas Realwirtschaft und Finanzmarkt nach Einschätzung der Regierung robust.
Die entsprechende Meinung äußerte der Erste Vizeminister für Wirtschaft und Finanzen, Lee Hyoung-il, am Dienstag bei einem Treffen zur Überprüfung der Marktlage.
Die Regierung stufte den gestrigen Kospi-Einbruch als Verschnaufpause aufgrund eines Börsenrückgangs in den USA ein. Grund hierfür sei wiederum die Nominierung des nächsten Chefs der Zentralbank Fed gewesen. Ein weiterer Faktor seien kurzfristige Gewinnmitnahmen nach dem zuletzt kräftigen Kursanstieg gewesen.
Insgesamt bewertete die Regierung die Lage der koreanischen Realwirtschaft und der Finanzmärkte als weiterhin stabil. Diese Einschätzung wurde mit einem deutlich verbesserten Wachstumstrend im zweiten Halbjahr des Vorjahres begründet. Zudem seien die Ausfuhren im vergangenen Monat so stark gestiegen wie seit 56 Monaten nicht.
Außerdem hieß es, dass die Verbraucherstimmung neun Monate in Folge über dem Referenzwert von 100 gelegen habe. Die Konjunktur befinde sich damit weiter auf einem Erholungskurs.