Südkoreas Leitindex Kospi hat am Montag deutlich nachgegeben und ist wieder unter die Marke von 5.000 Zählern gerutscht.
Als Gründe gelten der Rückgang an der Börse in New York und der Einbruch des Silberpreises.
Der Kospi startete bei 5.122,62 Zählern und blieb damit 101,74 Punkte oder 1,95 Prozent hinter dem Schlusskurs vom Freitag zurück. Im weiteren Handelsverlauf wurde dann die 5.000er-Marke unterschritten.
Wegen des zwischenzeitlich kräftigen Kursrückgangs griff die sogenannte „Sidecar-Regelung“ für Verkäufe. Diese waren damit zwischenzeitlich nicht mehr möglich.
Der Börsenbetreiber Korea Exchage gab gegen 12.31 Uhr bekannt, wegen eines drastischen Einbruchs des Kospi 200 Futures Verkaufsaufträge für den Programmhandel fünf Minuten lang auszusetzen.
Die Sidecar-Regelung für Verkäufe im Kospi kommt zur Anwendung, wenn der Terminkurs um mindestens fünf Prozent zum vorherigen Handelstag sinkt und der Fall eine Minute lang anhält.
Als Hintergrund für den Einbruch des Kospi gelten starke Preisrückgänge bei Vermögenswerten wie Gold und Silber. Hierzu kam es wegen Sorgen von Marktteilnehmern nach der Nominierung von Kevin Warsh zum neuen Chef der US-Notenbank Fed. Warsh gilt als „Inflations-Falke“. Falken neigen dazu, Zinserhöhungen zu befürworten.